Rückblick:


„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!
Es kommt der Herr der Herrlichkeit.”

Die Adventszeit ist eine Zeit der offenen Türen. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird jeden Tag ein Türchen am Adventskalender geöffnet. Wir öffnen besonders in dieser Zeit Türen auf vielfältigste Weise - vor allem unsere Herzenstüren. Wir begegnen einander, öffnen uns füreinander, zum Beispiel an den Haustüren der Raisdorfer, die zum lebendigen Adventskalender zu sich einladen, oder in den besonderen Gottesdiensten, in denen wir von geöffneten Türen singen: „Macht hoch die Tür,...! Ich habe dieses Lied in diesem Jahr schon an einem bersonderen Herbsttag „angestimmt”. Und immer noch klingt dieser besondere Moment in mir nach! Ich erinnere mich gerne ...

Tür

… Es war am Sonntag nach dem Erntedankfest, da öffnete ich die Tür der Kapelle St. Ansgar weit, um den Raum mit der sommerlichen Wärme dieses Sonnentages für den Taufgottesdienst vorzubereiten. Zur Taufe ihres zweiten Sohnes hatten die Eltern viele Menschen eingegeladen. Schön! - freute ich mich. An diesem Sonntag wird unser kleines besonderes Gotteshaus in Wildenhorst endlich mal wieder voller Menschen sein. Erwartungsvoll stehe ich dann an der geöffneten Tür, um die Taufgesellschaft zu empfangen. Da sehe ich ihn, den ersten Gast, den „großen” Bruder des Taufkindes. Er gehört zu den „Störchen” in unserem Kindergarten. Heute hat er sich festlich gekleidet. Er trägt ein weißes Hemd, Kravatte und eine coole Sonnenbrille wie Papa. Von weitem ruft er mir zu und winkt: „Hallo, Frau Noffke!” Dann kommt er näher, Hand in Hand einem Mädchen: „Das ist Mara! Sie ist zu Besuch bei uns.” Ich führe die beiden in den Kirchraum, um ihnen dort alles zu zeigen. Langsam kommen die übrigen Gäste. Ener nach dem anderen hat den Weg hier her gefunden. Die meisten sind das erste mal in diesem besonderen Gotteshaus. Was ich dann erlebe, das berührt mich tief, das öffnet meine Herzenstür für das „Licht der Weihnacht”: „Es kommt der Herr der Herrlichkeit!” zu mir, schon jetzt, mitten im goldenen Herbst. Die Wärme Gottes erfüllt mich von Kopf bis zu den Zehenspitzen, denn ich erlebe, wie herzlich dieser kleine Junge die Gäste nun empfängt:Er geht ihnen entgegen. Mit einer einladenden Geste heißt er sie willkommen, und er zeigt ihnen alles: Hier ist die Spielecke! Dort kannst Du Dir einen Platz suchen! Hier ist das Liedblatt! Bitte! Dann feiern wir: Taufe, Geburt, das geöffnete „Tor zum Leben”, Gottes Einladung an uns, Gottes Geschenk an uns. Ich erlebe: So heißt Gott mich, Dich, uns willkommen im Leben, genau so wie dieser kleine Junge alle willkommen heißt. Mit Jesus kommt Gott uns entgegen, führt uns durch die geöffnete Tür, zeigt uns alles, hier gibt es einen Platz für dich. Und wir … ? Ich wünsche uns, dass wir uns einladen lassen zum Fest des Lebens auch in dieser Advents- und Weihnachtszeit, dass wir unsere Türen, besonders unsere Herzenstüren jetzt und immer wieder öffnen für das Licht der Welt. Ich wünsche uns, dass wir neu anstimmen: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! Es kommt der Herr der Herrlichkeit.” Und ich wünsche uns, dass dieses Lied lange nachklingen möge in uns, weit über die Advents- und Weihnachtszeit hinaus. Ihre Pastorin Andrea Noffke


St. Martinsfest in der St. Martinskirche! Das war wirklich schön!
Stimmungsvoll leuchteten und funkelten die vielen vielen, meist selbstgebastelten Laternen der großen Kinderschar, die zur Martinsandacht in unsere St. Martinskirche gekommen war. Der Klang von „Weißt Du wieviel Sternlein stehen …. ” aus Orgelmusik und Kinderstimmen erfüllte den ganzen Raum. Das tat gut an diesem naßkalten Novemberabend! Kinder unserer Kirchengemeinde setzten die „Geschichte des Heiligen Martin” neu in Szene. So weckten sie die Neugierde der Kinder in den Bänken. Immer mehr Kinder ganz nach vorn, um St. Martin, sein Pferd und auch die zwei Notleidenden am Boden aus der Nähe zu erleben. Das Licht, die Liebe und die Wärme Gottes, die St.Martin damals an die Notleidenden verschenkte, konnten nicht nur die Kinder in der ersten Reihe hautnah erleben, sondern der ganze Raum war von diesem besonderen wärmenden Licht erfüllt. Unser St. Martin verschenkte spürbar, greifbar und sogar verzehrbar diese Liebe Gottes, in Form von Martinbrezeln, als Zeichen der liebevollen Arme, die Gott schützend wie einen wärmenden Mantel um uns legt. Gestärkt machten wir uns mit den Laternen dann auf den Weg durch die dunkle Nacht, geleitet durch die Musik des Raisdorfer Spielmannszuges, geschützt durch Polizei und Feuerwehr mit ihren Fackeln, und auch durch ein Pferd „besonderer Art”. Ziel unseres Martinszuges war die Rückkehr an unsere Kirche, wo wir bei Punsch und Martinsbrezeln den Martinstag in Geselligkeit ausklingen ließen.
Im Namen der Kirchengemeinde sage ich, Pastorin Andrea Noffke: Danke all denen, die diesen Martinstag begleitet haben, besonderer Dank an die Kindertheatergruppe, die vielen helfenden Hände rund um die Kirche, und den Spielmannszug Raisdorf, der Feuerwehr und der Polizei.

Martinstag




Nachlese zur Bibelwoche

Zeit der Nachlese

Danke - Sagen! Muß das sein?

3 Tage in den Herbstferien haben 17 Kinder und 3 Teamer mit Ulla Voigt und Tanja Christen aus dem KGR und Pastorin Andrea Noffke auf vielfältige Weise erlebt: Danke – Sagen! Das tut gut!
Danke, dass unsere Organistin, Frau Michel, mit uns gesungen hat: „Danke, für jeden neuen Tage...”
Danke für den Sonnengruß, die Apfelmassage und weitere Yogaübungen mit Nina.
Danke für die vielen fleißigen Kinderhände und Euerr Fröhlichkeit.
Mit Spaß, Spiel und Spannung haben wir die Apfelernte um unsere St. Martins-Kirche geteilt, haben Apfelmus und Apfelmarmelade gekocht, Apfelringe gedörrt, Apfelkuchen gebacken und gekostet: Lecker!
Aus Roggen, Weizen, Gerste und Hafer haben wir Erntekränze gebunden: Wunderschön!
Getreide haben wir selbst gemahlen: Puh! Das ist anstrengend! Das selbstgebackene Brot schmeckte nicht nur uns köstlich! Beim Abendmahl am Sonntag haben wir das Brot und Trauben mit den Gottesdienstbesuchern geteilund haben so erlebt: Teilen tut gut!
Im Bibelzentrum in Schleswig sind wir „ausgeflogen” und dort ins Land unserer Bibel gereist. Wir haben sooooo vieles entdeckt.
Und zwei ganz unterschiedliche Menschen haben wir in diesen Tagen kennengelernt:
Jesus hat uns vom reichen Kornbauern erzählt: „Alles meins! Teilen? Danken? Das muß nicht sein” Diesen miesen einsamen Kerl mochte niemand. Keiner wollte mit ihm etwas zu tun haben. Der andere aber, ein bekannter Dichter erzählt von ihm, der hat uns angesteckt mit seinem Lachen, mit seiner freundlichen Wesensart, seiner Einladung: „Junge, wiste 'ne Beer?” oder „Lütt Dirn, Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.
Kennen Sie ihn auch: Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand. Und kam die goldene Herbsteszeit, und die Birnen leuchteten weit und breit.
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl, der von Ribbeck sich beide Taschen voll, und … er teilte voller Dankbarkeit.
All unsere Erlebnisse rund um das „Danke-Sagen” haben wir dann in einem bunten fröhlichen Gottesdienst mit anderen geteilt. Schön, dass so viele mit uns Gottesdienst gefeiert haben. Wir sagen von Herzen: Danke!

Wir freuen uns nun schon auf die nächsten gemeinsame Erlebnisse:
- Familiengottesdienst zum 1. Advent mit Taufen
Sonntag, 2. Dezember 2018, 10.00 Uhr, St. Martinskirche
- Vorbereitungen auf den Gottesdienst am Heiligabend,d.h.
Bastelnachmittag im Advent (auch für unseren Weihnachtsbaum in der Kirche),
Donnerstag, 13. Dezember 2018, ab 15.00 Uhr, am Luciatag im Haus der Kirche.

Eure Pastorin Andrea Noffke, Tanja Christen und Ulla Voigt

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